Bitcoin testet 80.000 US-Dollar, Brent steigt über 116 US-Dollar

Was mit einer Erholung begann, endete in breiter Risikoscheu: Digitale Assets schlossen die Woche im Minus. Bitcoin beendete den Sonntag bei rund 80.150 US-Dollar, 2,4 % unter dem Stand der Vorwoche, und notierte am frühen Montag bei etwa 79.600 US-Dollar. Dabei hatte die Kryptowährung am Mittwoch noch bis auf 84.879 US-Dollar zugelegt. Als der Nasdaq Composite am Donnerstag um 2,6 % nachgab, verlor Bitcoin die Unterstützung bei 82.500 US-Dollar. Das Tief vom Samstag lag bei rund 79.150 US-Dollar, so niedrig wie seit über einem Monat nicht mehr. Ether schnitt noch schwächer ab: Der Kurs fiel auf Wochensicht um rund 4 % auf etwa 2.320 US-Dollar und liegt seit Jahresbeginn rund 18 % im Minus. Aus unserer Sicht hat die Woche gezeigt, dass digitale Assets weiterhin im Gleichschritt mit dem Aktienmarkt gehandelt werden, nur mit stärkeren Ausschlägen. Als Absicherung taugen sie derzeit nicht.
Die US-Spot-Bitcoin-ETFs erlebten eine Achterbahnfahrt, beendeten die Woche aber dennoch mit Nettozuflüssen. Von Montag bis Mittwoch flossen rund 1,07 Milliarden US-Dollar zu. Allein BlackRocks IBIT sammelte an einem einzigen Tag 665 Millionen US-Dollar ein, so viel wie seit Oktober 2025 nicht mehr. Am Donnerstag folgte die Kehrtwende. Mit 636 Millionen US-Dollar verzeichneten die Fonds den größten Tagesabfluss seit dem 25. Juni, Rücknahmen gab es unter anderem bei IBIT, Fidelitys FBTC und ARKB von ARK. Am Freitag flossen weitere 138 Millionen US-Dollar ab. Unter dem Strich steht für die Woche ein Nettozufluss von 301 Millionen US-Dollar, für den Oktober dagegen ein Nettoabfluss von rund 314 Millionen US-Dollar. Seit Auflegung summieren sich die Nettozuflüsse auf rund 57,6 Milliarden US-Dollar, das verwaltete Vermögen liegt bei etwa 100 Milliarden US-Dollar. Die Spot-Ether-ETFs verloren in der Woche 221 Millionen US-Dollar. Damit steigen ihre Abflüsse im Oktober auf rund 1,18 Milliarden US-Dollar. Das ist der höchste Monatsabfluss des Jahres 2026.




